Die Naturfreundejugend Deutschlands Bezirk Nordhessen ruft zur Teilnahme am öffentlichen Gedenken für die Opfer des Bombenanschlags in Oslo und des Massakers in Utoya auf.

Dienstag, 22. Juli, 19.00 Uhr 

Utoya-Baum
Humboldtstraße
(Nähe Haus Nr. 20)

 

Die Ansprache hält Silke Hansmann, Bundesvorstandsmitglied der JUSO-Hochschulgruppen. Mitglieder der Naturfreundejugend verlesen die Namen der 77 Ermordeten. Die Teilnehmer werden gebeten rote Rosen und Kerzen mitzubringen.

Am 22. Juli 2011 hatte der zwischenzeitig verurteilte rechtsextreme Gewalttäter eine Bombe im Regierungsviertel von Oslo gezündet, der 8 Menschen zum Opfer fielen. Er fuhr anschließend auf die 40 km entfernte Insel Utoya, wo die sozialdemokratische Jugendorganisation AUF ihr jährliches Sommerzeltlager veranstaltete. Dort erschoss der Mörder 69 Menschen. Die jüngsten Opfer waren nur 14 Jahre alt.

Die nordhessische Naturfreundejugend unterhält seit 2012 Kontakte zum AUF Bezirk Sør-Trøndelag (Trondheim) und teilt mit dieser Jugendorganisation dieselben universellen Grundwerte: Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.

Am 24. März 2013 pflanzten Mitglieder der nordhessischen Naturfreundejugend gemeinsam mit Gabriel Wikström, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Jugend Schwedens einen Gingko-Baum um in Kassel ein dauerhaften Ort des Gedenkens für die Toten von Oslo und Utoya zu schaffen.