Die Naturfreundejugend Deutschlands Bezirk Nordhessen gedenkt der Toten von Utoya und Oslo am 22. Juli 2011. Wir verneigen uns vor den Toten und sprechen den Angehörigen der Opfer unser Mitgefühl aus, so Philipp Mandler, Bezirksjugendleiter der nordhessischen Naturfeundejugend.

Dass so viele Jugendliche Opfer dieser feigen Morde wurden macht uns auch heute betroffen. Zeltlager gehören auch zur Angebotsstruktur der Naturfreundejugend und mit der sozialdemokratischen Jugendorganisation verbinden uns die gemeinsamen Grundwerte Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.

Die Naturfreundejugend sendet der AUF Bezirk Sør-Trøndelag (Region Trondheim) ihre solidarischen Grüße. Wir wissen, dass Mitglieder dieses Bezirksverbandes auch Opfer zu beklagen hat. Die nordhessische Naturfreundejugend unterhält seit einigen Monaten Kontakte zu dieser AUF Gliederung.

Am Vorabend hatte die nordhessische Naturfreundejugend zu einer Gedenkversammlung am „Utoya-Baum“ aufgerufen. Es wurde der Toten von Utoya und Oslo bei einer Schweigeminute gedacht. Die Teilnehmer sangen zum Abschluss gemeinsam We shall overcome, legten am Utoyabaum Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Zuvor gab es Ansprachen von Frank Kistner, Stellvertretender Vorsitzender der Naturfreunde Bezirk Kassel e.V. und des Landtagsabgeordneten Timo Gremmels aus Niestetal, Landkreis Kassel. Unter den Teilnehmern befanden sich auch Oliver Schmolinski, Vorsitzender der nordhessischen Jungsozialisten und der Kasseler Stadtverordnete Dr. Rabani Alekuzei.